Creative Leadership

Vom Privat-TV-Urknall bis zur digitalen Transformation: 27 Jahre lang hat Wolf Bauer als CEO der UFA Geschichten auf verschiedensten Plattformen erzählt und damit Mediengeschichte geschrieben. Kein anderer deutscher Produzent hat einen Konzern vergleichbarer Größe über einen so langen Zeitraum gelenkt. In die Ära Bauer fielen einige der größten Disruptionen der 100-jährigen UFA-Historie, die immer wieder neuartige kreative wie unternehmerische Antworten erforderten. Die Herausforderung, in diesem Spannungsfeld des ständigen Wandels durchschlagende Erfolgsstrategien für Innovations- und Talentmanagement zu definieren und umzusetzen, weist über den Kern der Film- und Fernsehproduktion weit hinaus. Mit dem Erfahrungsschatz aus drei Dekaden Creative Leadership liefert Wolf Bauer Denkanstöße und Inspirationen für gegenwärtige wie künftige Führungskräfte der Kultur- und Kreativwirtschaft und ermutigt gerade auch Kultur- und Geisteswissenschaftler, sich unternehmerische Führung zuzutrauen.

Dabei nimmt Bauer die Leser mit hinter die Kulissen wegweisender Produktionen wie Der MedicusGute Zeiten, schlechte ZeitenVerbotene LiebeDeutschland sucht den Superstar oder die Didi-Hallervorden-Filme der 1980er-Jahre. Er berichtet von Höhen und Tiefen, von Triumphen und Enttäuschungen und von schicksalhaften Begegnungen mit Persönlichkeiten wie Noah Gordon, James Cameron, Reg Grundy, Lew Wasserman, Nico Hofmann, Dieter Bohlen oder Catherine Zeta-Jones.

Wolf Bauer (mit Torsten Zarges)

Creative Leadership.
Erfahrungen aus drei Jahrzehnten an der Spitze der UFA


edition medienpraxis, 19

2020, 168 S., 38 Abb.,
Broschur m. Klappe, 190 x 120 mm, dt.
ISBN 978-3-86962-572-0

Wolf Bauer,

Jg. 1950, ist studierter Publizist und Kunsthistoriker. Nach dem Einstieg ins Berufsleben als Journalist beim politischen Magazin Kennzeichen D im ZDF startete er 1980 als Produzent bei der UFA, einem Unternehmen

von Bertelsmann, und schuf zahlreiche Spielfilme, Serien und TV-Movies. Ab 1990 wurde er zum CEO der UFA bestellt und entwickelte das Unternehmen zum größten Programmproduzenten Deutschlands – Umsatz und Ertrag konnten in den folgenden Jahren um das 25-Fache gesteigert werden. Die UFA produziert über 2.000 Stunden Programm pro Jahr für alle Plattformen und ist Pionier in der digitalen Transformation der Branche. Bauers Nachfolgeregelung mündete in der Übergabe der CEO-Verantwortung an Nico Hofmann. Seitdem ist Wolf Bauer exklusiv für die UFA als Produzent von Kinofilmen und High-End-Drama-Serien tätig.

Torsten Zarges,

Jg. 1975, diplomierter Journalist und Politologe, ist Managing Partner von „Zarges|creative talent connection“, einer Agentur für Media Industry Events und Literary Management, die er 2004 in Köln gründete.

Seit 2013 ist er außerdem Chefreporter des Medienmagazins DWDL.de. Nach seinem Berufseinstieg bei der Westfälischen Rundschau in Dortmund volontierte er beim Westdeutschen Rundfunk und arbeitete anschließend für verschiedene Fernseh- und Hörfunkredaktionen des WDR. Von 1998 bis 2013 schrieb er als Korrespondent für den Medienfachdienst kressreport. Seit 2004 wirkt Zarges regelmäßig in den Jurys und Nominierungskommissionen des Grimme-Preises mit. Für dieses Buch hat er zahlreiche Gespräche mit Wolf Bauer geführt und den Text formuliert.​

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